RFID Technologie – Early Adopter und Laggards  

Der Kosten-Faktor scheint eines der häufigsten K.O. Kriterien zu sein, wenn es darum geht, die RFID Technologie im Betrieb einzuführen. Dieser Faktor zwingt oft ein Unternehmen dazu, das ganze Vorhaben erstmal aufs Eis zu legen.  

RFID für Automotive, Waste Management und Entsorgungsunternehmen


Dennoch gibt es die sogenannten „Early Adopter“ Unternehmen, die die neuen Technologien und ihre Einsatzmöglichkeiten evaluieren. Auch wenn Ihr Unternehmen nicht nach dieser „Early Adopter“ Philosophie handelt, können Sie vom Typ ein  „Early Adopter“ sein und sich die Herausforderungen der neuen Technologien annehmen. Nicht umsonst sind vielfältige Konzepte mit dem DIY (Do-it-youself)-Ansatz so populär geworden. 

Im B2B Geschäft hat sich Walmart 2004 als „Early Adopter“ vorgenommen, den  RFID Technologien einen Boost zu versetzen. Seitdem sind mehr als 15 Jahre vergangen und die RFID Technologie hat sich im Einzelhandel mittlerweile zur Hochkonjunktur entwickelt und wird als Massenresource eingesetzt. Andere Märkte wie z.B. Fertigung, Logistik und andere Technologien,Konzepte und Protokolle wie AI (Artificial Intelligence), M2M (Machine-to-Machine) und breit genommen IoT (Internet-of-Things) tragen zur Beschleunigung der Verbreitung der RFID bei. 

Die Rolle der Innovations-Helden, den  „Early Adopters“ ist uns damit  klar, sie sind immer vorne dabei, sie sind die Pioniere der aktuellsten Technologien.  Doch was ist mit den sogenannten Nachzüglern, den „Laggards“? Welche Rolle spielen sie bei der Verbreitung und Implementierung neuer technischer Methoden? Ich würde sagen, sie übernehmen den nicht weniger wichtigen Part des Beta-Testens, sie adoptieren die bereits ausgereiften Technologien und übernehmen die State-of-the-Art Konzepte. 

Betrachten wir nun einen Laggard aus der Fertigung, der bereit wäre, in RFID Technologie zu investieren. Welche Faktoren spielen für diese Entscheider eine große Rolle? Vor allem – Sicherheit, sie wollen auf Nummer sicher gehen und sie brauchen Referenzen, Berater als „Trusted Advisors“ (Vertraute Berater) und die Gewissheit, dass alles gut läuft. Wenn man dagegen mit innovativen Ideen (die gibt es zum Glück im RFID Umfeld noch zahlreich…) und Umsetzungen an die Laggards herantritt, ist man zum Scheitern verurteilt. Hier werden wir vergeblich nach Zustimmung und Motivation suchen. 

Was könnte aber hilfreich sein, um neue RFID Projekte bei den Laggards voranzutreiben? Wie kann man auch innovative Projekte für solche Unternehmen und Personen erfolgreich abschließen? Mit Klarheit und Transparenz bringt man mehr Sicherheit in Spiel, klare Absprachen (bei jedem Meeting ist ein Protokoll obligatorisch) und offene Kommunikation. Es hilft auch nicht nach Neuem zu suchen, sondern ausgereifte Produkte zu nehmen und funktionierende Konzepte einzusetzen. Hier sind wir aber mit dem nächsten Zurückhaltungsfaktor und Problem für Laggards konfrontiert – die Kosten. Es darf nach wie vor nichts aus dem engen Korsett rausspringen. 

Damit die Kosten passend zum Projekt ausgegeben werden, muss man als Branchenkenner gute Produkte und starke Partner zur Auswahl haben, flexibel mit der Entwicklung sein und Bereitschaft aufzeigen, in die Zukunft zu investieren; denn wir wollen ja die Laggards noch jahrelang danach mit guten Projekten bedienen. Hierzu hilft auch eine „Straight-Forward“ Vorgehensweise, also sich nur auf das konzentrieren, was geht und was abgesprochen wurde. Wenn man Transparenz schafft und als „Trusted-Advisor“ dem Kunden immer das Gefühl gibt, sich um das Projekt mit Herz und Seele zu kümmern, sind Projekterfolge garantiert. 

Wer sind Sie vom Typ und ist es synchron mit Ihrem Unternehmen? Schreiben Sie uns, wir freuen uns auf einen regen Austausch. 

Irina Albrecht 
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